Sardinien – meine glutenfreie Rundreise zwischen Traumstränden und kleinen Städten
Zehn Tage, ein Mietwagen, fünf Unterkünfte und jede Menge wunderschöne Erinnerungen: So habe ich Sardinien erlebt – mit türkisblauem Meer, Bootsausflügen und einigen glutenfreien Entdeckungen.

Vor einiger Zeit habe ich eine zehntägige Rundreise auf Sardinien gemacht. Wir wollten möglichst viel von der Insel sehen und haben deshalb einen Mietwagen gebucht. Insgesamt haben wir in fünf unterschiedlichen Unterkünften übernachtet und ungefähr alle zwei Tage den Standort gewechselt. Für mich war das eine tolle Möglichkeit, die unterschiedlichen Seiten Sardiniens kennenzulernen.
Neben den Stränden, Küstenstraßen und kleinen Städten interessierte mich natürlich auch, wie ich unterwegs glutenfrei essen und einkaufen konnte. Dabei habe ich schöne Erfahrungen gemacht – und auch gemerkt, wie unterschiedlich die Angebote in den Unterkünften ausfallen können.
Olbia – kleine Gassen und eine tolle glutenfreie Eisdiele
Unsere Rundreise begann in Olbia im Nordosten Sardiniens. Besonders gut gefallen haben mir die hübschen Straßen und kleinen Gassen. Eine helle Gasse mit bunten Regenschirmen über unseren Köpfen ist mir besonders in Erinnerung geblieben.


Glutenfreies Eis bei Gelateria Da Brivido
In Olbia haben wir die Gelateria Da Brivido entdeckt. Während meines Besuchs war dort das gesamte Angebot glutenfrei – sogar die Eiswaffeln. Das fand ich richtig toll! Mein Eis hat mir sehr gut geschmeckt und danach sind wir damit noch durch die Stadt geschlendert.
Gelateria Da Brivido
Via Regina Elena 12/B, Olbia, Sardinien
Meine persönlichen Erfahrungen stammen von einer früheren Reise. Bitte vor dem Besuch die aktuelle Adresse, das Angebot und den Umgang mit Gluten-Kreuzkontakten prüfen.


Glutenfreies Frühstück – von Unterkunft zu Unterkunft unterschiedlich
In unserer ersten Unterkunft gab es glutenfreies Toastbrot und Muffins, die separat verpackt waren. Auch glutenfreie Kekse wurden angeboten, allerdings nicht einzeln verpackt. Ich habe mich über die Auswahl gefreut, auch wenn sie deutlich kleiner war als das normale Frühstücksangebot.
Später in Gonnesa hatten wir einen besonders aufmerksamen Gastgeber. Auf meine Nachfrage hat er extra glutenfreie Produkte im Supermarkt besorgt, darunter abgepacktes Toastbrot und Muffins. Diese Geste fand ich unglaublich lieb und sie ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.
Im Hotel Carlos V in Alghero gab es wiederum ein großes Frühstücksbuffet und darin einen kleinen Korb mit glutenfreien Produkten, unter anderem von Schär und abgepacktem Brot. Auch hier war die spezielle Auswahl eher klein, aber vorhanden.
Auf Reisen frage ich bei Unterkünften lieber im Voraus nach glutenfreien Optionen. Bei Zöliakie ist neben der Zutatenliste auch wichtig, wie Brot, Buffetbesteck und andere Speisen vor Gluten-Kreuzkontakten geschützt werden.
Bootstour entlang der Küste – und meine Snacks für unterwegs
Ein weiteres Highlight war unsere Bootstour. Vom Wasser aus wirkten die Felsen, Höhlen und kleinen Buchten noch einmal ganz anders. Teilweise war das Meer so klar und türkisblau, dass ich einfach nur staunen konnte.
Bei längeren Bootsausflügen habe ich am liebsten immer etwas Glutenfreies dabei. Damals waren es zum Beispiel die glutenfreien Vanille-Muffins von Schnitzer. Auf dem Boot kann man schließlich nicht mal eben in einen Supermarkt gehen, wenn man Hunger bekommt.


Nimm eine kleine glutenfreie Snackreserve und genug Wasser mit – gerade bei Bootstouren und Ausflügen ohne sichere Einkaufsmöglichkeit.
Cagliari, Gonnesa und Iglesias – auf Entdeckungstour im Süden
Cagliari: ein glutenfreier Tipp, den ich nicht ausprobieren konnte
In Cagliari haben wir ein Lokal entdeckt, bei dem offenbar glutenfreie Angebote ausgewiesen waren. Leider war es bei unserem Besuch geschlossen. Deshalb kann ich weder die Speisen noch die glutenfreie Zubereitung aus eigener Erfahrung bewerten.


Gonnesa: Küstenstraßen mit Aussicht
Rund um Gonnesa sind wir mit dem Mietwagen entlang der Küste gefahren und haben immer wieder angehalten. Besonders schön fand ich die Ausblicke von oben auf das Meer und die Klippen. Für solche spontanen Stopps lohnt sich ein eigener Mietwagen wirklich.


Iglesias: bunte Regenschirme am Abend
In Iglesias hat mir vor allem die abendliche Atmosphäre in den Gassen gefallen. Auch hier gab es Straßen mit bunten Regenschirmen – aber anders als in Olbia haben wir sie im Dunkeln mit der wunderschönen Beleuchtung erlebt.


Bosa und Alghero – bunte Häuser und Sonnenuntergänge
Bosa hat mir mit den vielen bunten Häusern besonders gut gefallen. Von einem höher gelegenen Aussichtspunkt konnten wir auf den Ort hinuntersehen – ein wirklich schöner Anblick.
Bei Alghero sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem aus wir das Meer, die Felsen und schließlich den Sonnenuntergang beobachten konnten. Das gehörte zu meinen liebsten Momenten auf der Rundreise.

Palau – glutenfreie Pizza und Einkaufsmöglichkeiten
In Palau haben wir ein Restaurant entdeckt, auf dessen Speisekarte glutenfreie Pizza angeboten wurde. Für diese Variante war damals ein Aufpreis von 5 Euro angegeben. Die Speisekarte habe ich fotografiert. Wie die Pizza zubereitet wurde und ob dabei Maßnahmen gegen Gluten-Kreuzkontakte eingehalten wurden, kann ich nicht beurteilen.
Auch in einem Supermarkt in Palau haben wir glutenfreie Produkte entdeckt. Solche Regale sind für mich unterwegs immer praktisch, gerade wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist.
Das Wort „glutenfrei“ auf einer Speisekarte sagt allein noch nicht aus, ob Pizza in einem getrennten Bereich hergestellt wird. Bitte vor Ort nach Ofen, Arbeitsflächen, Zutaten und den Maßnahmen zur Vermeidung von Gluten-Kreuzkontakten fragen.
Ein entspannter Strandtag bei Stintino
Zwischen unseren vielen Fahrten und Besichtigungen haben wir uns auch Zeit für einen längeren Strandtag in der Gegend von Stintino genommen. Das Wasser war wunderschön türkisblau. Wir haben zwei Liegen und einen Sonnenschirm gemietet und einfach ein paar entspannte Stunden am Meer verbracht.

Unsere letzte Unterkunft: Villa Anna
Zum Abschluss waren wir in der Villa Anna, einer Unterkunft mit mehreren Gästezimmern und gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Ich mochte die persönliche Atmosphäre sehr. Morgens wurden wir von den Gastgebern betreut und bekamen unter anderem frisch zubereitetes Rühr- oder Spiegelei an den Tisch gebracht. Das war ein richtig schöner Abschluss unserer Reise.
Mein Fazit: Sardinien eignet sich wunderbar für eine Rundreise
Die zehn Tage auf Sardinien haben mir gezeigt, wie vielfältig die Insel ist. Mir sind die Bootstour, die kleinen Gassen, die Küstenlandschaften und die schönen Sonnenuntergänge besonders in Erinnerung geblieben. Mit dem Mietwagen waren wir flexibel und konnten ganz unterschiedliche Orte kennenlernen.
Auch glutenfrei habe ich einiges entdeckt: Besonders die Eisdiele in Olbia und die Aufmerksamkeit unseres Gastgebers in Gonnesa haben mich begeistert. Nicht überall war die Auswahl riesig, aber mit ein bisschen Planung und Snacks für unterwegs ließ sich die Reise gut gestalten.
Ich würde Sardinien auf jeden Fall weiterempfehlen – vor allem, wenn du gerne verschiedene Orte entdecken möchtest.
Hinweis: Dieser Bericht beschreibt meine persönlichen Erfahrungen von einer früheren Reise. Unterkünfte, Preise, Öffnungszeiten und glutenfreie Angebote können sich seither geändert haben. Ich verlinke keine externen Buchungs- oder Anbieterportale.